Energiekosten senken, Zukunft planen: Was lohnt sich an Ihrem Gebäude?
Der Klimawegweiser für die Stadt Lohne gibt Ihnen eine verlässliche erste Einschätzung für Ihr Gebäude - kostenlos, unabhängig und ohne Registrierung.
So funktioniert der Sanierungscheck
Der Rechner verbindet das 3D-Modell des Gebäudes und daraus ermittelte Kennwerte mit Ihren Angaben. Sie prüfen und ergänzen die vorausgefüllten Werte, vergleichen Maßnahmen und nehmen das Ergebnis als Gesprächsgrundlage für Beratung und Planung mit.
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Gebäude auswählen
Wählen Sie Ihr Gebäude auf der Karte oder über die Adresssuche. Verfügbare Grunddaten bilden den Ausgangspunkt für die weitere Berechnung.
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Angaben ergänzen
Ergänzen Sie, was Sie über Heizung, Verbrauch und bereits umgesetzte Maßnahmen wissen. Je besser die Angaben passen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.
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Szenarien vergleichen
Vergleichen Sie einzelne Maßnahmen und Kombinationen. Der Rechner zeigt, wie sie sich auf Energiebedarf und Kosten auswirken können und liefert interessante Detailinformationen.
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Ergebnis weiterverwenden
Nutzen Sie Ergebnis und herunterladbare PDF als Vorbereitung für eine unabhängige Energieberatung oder Gespräche mit Fachbetrieben.
Vom Kataster zum sanierten Gebäude
Eine gute Vorbereitung erleichtert die Umsetzung. Die nächsten Schritte sehen so aus:
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Energieeinsparpotenzial im Kataster prüfen
Starten Sie hier: Das EPK zeigt, ob und wie gut sich Ihr Gebäude für eine energetische Sanierung eignet und liefert erste Anhaltspunkte zu Maßnahmen und Wirtschaftlichkeit.
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Unabhängige Energieberatung einbinden
Eine qualifizierte Energieberatung vertieft die erste Orientierung, erstellt auf Wunsch einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und ist für einige Förderprogramme Voraussetzung. Der iSFP kann zusätzliche Zuschüsse bringen. Für eine Erstberatung können Sie sich an die Verbraucherzentrale oder an Ihre regionale Energieagentur wenden. Wichtig sind hier u.a. Überlegungen zu Kosten, Effektivität, Machbarkeit und Reihenfolge der Maßnahmen.
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Förderung prüfen und Finanzierung sichern
Klären Sie mit Ihrer Energieberatung, welche Förderprogramme für Ihre Maßnahmen in Frage kommen, etwa BAFA für die Gebäudehülle, KfW für Heizung oder Komplettsanierung. Der Förderantrag muss in der Regel gestellt sein, bevor Sie einen Auftrag verbindlich vergeben. Zulässig ist meist ein Vertrag mit aufschiebender Bedingung, die an die Förderzusage geknüpft ist. Über mögliche Finanzierungsmodelle sollten Sie zudem frühzeitig mit Ihrer Bank sprechen.
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Angebote von Fachbetrieben einholen
Zu allen geplanten Maßnahmen sollten Sie sich von verschiedenen Firmen Angebote erstellen lassen. So lassen sich Preise und technische Ausführung vergleichen und Sie stellen sicher, dass die förderrelevanten Mindestanforderungen eingehalten werden. Auch hier kann eine Beratung sinnvoll sein. Manche Betriebe bieten auch Lösungen aus einer Hand an, entsprechende Angebote sollte man trotzdem mit Anbietern einzelner Leistungen vergleichen.
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Beauftragung und Umsetzung
Lassen Sie die Arbeiten durch die Energieberatung fachlich begleiten, um die korrekte und den Förderkriterien entsprechende Durchführung sicherzustellen. Die Kosten dafür sind wiederum ebenfalls förderfähig. Sammeln Sie Rechnungen und Bestätigungen der Fachbetriebe und reichen Sie den Verwendungsnachweis fristgerecht ein, damit der Zuschuss ausgezahlt wird.
Datengrundlage und Technik
Die vorausgefüllten Daten basieren auf 3D-Gebäudemodellen, aus denen unterschiedliche Kennwerte abgeleitet werden. Das sind z.B. Gebäudetyp, Wohnfläche oder Baujahr. Im Rechner prüfen und ergänzen Sie diese Datenbasis, etwa zu Heizung, Verbrauch oder bereits umgesetzten Maßnahmen. Darauf aufbauend werden Sanierungsszenarien für Ihr Gebäude simuliert. Die Simulation beruht auf der DIN V 18599, auf Basis derer auch Energieausweise für Immobilienanzeigen erstellt werden.
Häufige Fragen
Was zeigt mir das Energieeinsparpotenzialkataster?
Das Kataster ist ein Sanierungsrechner für Ihr Wohngebäude. Es zeigt Ihnen einfach, verständlich und datenbasiert, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sind. Das Ergebnis ist eine erste, gebäudespezifische Orientierung. Es bildet den Ausgangspunkt, um mit Fachbetrieben ins Gespräch zu kommen.
Muss ich alle Gebäudedaten selbst kennen?
Nein, viele Kennwerte sind vorausgefüllt und dienen als Startpunkt. Sie bestätigen, korrigieren oder ergänzen sie. Je besser Ihre Angaben zum Ist-Zustand passen, desto belastbarer werden die Sanierungsszenarien.
Auf welchen Daten basiert das Kataster und wo liegen die Grenzen?
Jedes Gebäude wird auf Basis von amtlichen Laserscandaten, die bei Überflügen aus der Luft aufgenommen wurden, dreidimensional modelliert. Dieses Modell lässt Rückschlüsse auf etwa Gebäude- oder Dachtyp zu. Daraus werden in Kombination mit den Höhen und Volumen der Baukörper Geschossanzahl und Wohnfläche ermittelt. Darüber hinaus findet eine Anreicherung mit weiteren, hochwertigen Daten wie z.B. Baujahr oder Energieverbrauch statt.
Das 3D-Modell eignet sich für Aussagen zu Parametern, die unmittelbar mit der Gebäudehülle zusammenhängen. Daraus lässt sich jedoch nicht erkennen, welche Heizungsart verbaut ist. Auch kann nicht erkannt werden, ob das Gebäude über einen Keller verfügt oder ob der Spitzboden wohnlich ausgebaut ist. Das Treffen einer Aussage über das Vorhandensein von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen ist genauso wenig möglich wie die Einschätzung, wann die Fenster zuletzt ausgetauscht wurden oder ob das Dach bereits gedämmt wurde. In diesen Fällen sind Ihre Angaben wichtig, um eine realitätsgetreuere Sanierungsberechnung durchführen zu können.
Ersetzt das Kataster eine Energieberatung?
Nein, es hilft bei der ersten Einordnung und bereitet Beratung und Angebotseinholung vor. Für verbindliche Aussagen, die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eines Energieausweises benötigen Sie eine qualifizierte Energieberatung.
In welcher Reihenfolge sollte ich sanieren?
Als Faustregel gilt: erst die Gebäudehülle, dann die Heizung. Je weniger Wärme das Haus verliert, desto kleiner und effizienter kann die neue Heizung ausgelegt werden. Wer zuerst die Heizung tauscht und später dämmt, riskiert eine überdimensionierte Anlage.
Viele Sanierungen sehen so aus:
Kellerdecke dämmen: geringe Kosten und viel in Eigenleistung möglich, hohe Wirkung pro investiertem Euro.
Dach oder oberste Geschossdecke dämmen: hier ist häufig ein großer Hebel, weil Wärme nach oben entweicht.
Fassade dämmen und neue Fenster: idealerweise gemeinsam planen, damit Anschlüsse passen und Wärmebrücken vermieden werden.
Neue Heizung: angepasst an den dann niedrigeren Wärmebedarf.
Im Rechner können Sie solche Schritte und Kombinationen für Ihr Gebäude durchspielen. Photovoltaik lohnt sich zusätzlich, insbesondere wenn das Dach ohnehin saniert wird oder eine Wärmepumpe geplant ist.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Bestandsgebäude?
Oft ja, aber nicht in jedem Fall ohne weitere Prüfung. Entscheidend sind unter anderem der Wärmebedarf, die vorhandenen Heizflächen und die mögliche Vorlauftemperatur. Manchmal genügen Anpassungen an einzelnen Heizkörpern oder an der Gebäudehülle. Ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude geeignet ist, klärt eine unabhängige Energieberatung oder ein Fachbetrieb vor Ort.
Werden meine persönlichen Eingaben gespeichert?
Die Anwendung verarbeitet Ihre Eingaben unter einer technischen Vorgangskennung, damit es die Szenarien berechnen und den Maßnahmenbericht erzeugen kann. Die Eingaben werden nicht gespeichert.
Kann jemand sehen, welche Angaben ich zu meinem Gebäude mache?
Nein, andere Nutzende oder die auftraggebende Stelle sehen Ihre individuell getätigten Angaben nicht.
Kann ich der Darstellung meines Gebäudes widersprechen?
Ja, Hinweise dazu sind unter „Widerspruchsrecht“ am unteren Rand des EPK verlinkt. Wenden Sie sich an die dort angegebene Ansprechperson.
Wo sind weitere Angaben zum Datenschutz zu finden?
Hinweise zum Datenschutz sind am unteren Rand des EPK unter „Datenschutz“ verlinkt.
Ihr Sanierungspotenzial ermitteln
Wählen Sie Ihr Gebäude, ergänzen Sie bekannte Angaben und vergleichen Sie mögliche nächste Schritte.
Informationen zur energetischen Sanierung der Stadt Lohne
https://www.lohne.de/Bauen-und-Wohnen/Energetisch-sanieren.htm
Sandra Mezger
Klimaschutzmanagerin
- Vor Ort
- Vogtstraße 26 49393 Lohne